Allgemeine
Fragen:
Was
ist SMTP ?
Was
ist ESMTP ?
Was
ist POP3 ?
Was
ist MIME ?
Was
ist der Mail-Header ?
Was
ist der Mail-Body ?
Wie
lang darf eine Mail sein ?
Was
ist ein Mail-Gateway ?
Was
ist eine Mailing-Liste ?
In
der eingehenden Mail sind die Umlaute unlesbar
Die
eingehende Mail ist unlesbar
Ich
kann die Attachments nicht finden
Wird
keine Mail von Firmen entgegengenommen ?
Wie
kann ich eine Mail aus meiner Mailbox löschen ?
Wie
kann ich meine Mail an eine andere Adresse weiterleiten ?
Wie
kann ich Mail auf einem Unix-Host über PPP bearbeiten ?
Wie
kann ich Mail an X.400-Adressen senden ?
Warum
erhält der Absender keine Lesebestätigung von mir ?
Besonderheiten
an der FernUniversität:
Wie
lautet meine Mail-Adresse ?
Wie
kann ich einen Mail-Account erhalten ?
Warum
kann ich von meinem neu eingerichteten Account nicht mailen ?
Ich
erhalte keine Antwort auf meine Mails. Warum ?
Wie
erhalte ich Mail-Adressen von Angehörigen der FernUni ?
Welche
Mailing-Listen gibt es an der FernUni ?
Konfiguration
von POP-Clients:
Wie
heißt der Mailhost meines Providers ?
Wie
konfiguriere ich meinen POP3-Client ?
Mail
- FAQ Allgemeine Fragen:
Was ist SMTP ?
SMTP bedeutet
Simple Mail Transfer Protocol und dient zur Übermittlung von 7-Bit-ASCII-Nachrichten
im Internet. Auf vielen Rechnern im Internet werden
SMTP-Server betrieben,
die die Übermittlung der Nachrichten vom Sender zum
Empfänger
im store and forward gewährleisten. Jeder SMTP-Server hinterläßt
dabei im Header
einen Zeitstempel mit seinem Namen und dem Namen des Rechners,
von dem er die
Mail erhalten hat. Damit kann der Laufweg einer Mail verfolgt werden.
Der Verbindungaufbau
wird stets vom absendenden Server durchgeführt. Für
SMTP-Server muß
immer ein DNS-Eintrag
existieren.
Die Einschränkung
auf 7-Bit-ASCII-Nachrichten ist als unbefriedigend empfunden
worden und hat
zur Entwicklung eines Verfahrens geführt, das es ermöglicht auch
8-Bit-ASCII-Nachrichten und strukturierte Nachrichten mit dem SMTP zu
übertragen:
MIME
Was
ist ESMTP ?
ESMTP ist eine
Erweitrung des SMTP, die in zunehmendem Maße in den SMTP-Servern
implementiert ist. Die wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, vor
dem Beginn der Datenübertragung auszuhandeln, ob die vorliegende Mail
von der Länge her vom
Zielsystem angenommen
wird. Damit wird unnütze Datenüberragug und die damit
verbundene Netzbelastung
vermieden.
Was
ist POP3 ?
POP bedeutet Post
Office Protocol und aktuell ist die Version 3. Dieses Protokoll wird
in einer Client-/Server-Anwendung
verwendet und dient dem Nachrichtenempfang auf
Rechnern im Internet,
die keinen SMTP-Server betreiben. Das sind z.B. PC's oder sonstige Rechner,
die über nicht ständig verfügbare Leitungen ins Internet
eingebunden sind, z.B.
durch Verwendung
von PPP oder SLIP.
Dabei baut der
POP-Client die Verbindung zum POP-Server auf und holt die dort zwischengespeicherte
Mail ab. Der Empfänger der Mail benötigt dabei einen
login-account
auf dem POP-Server. Bei den POP-Servern handelt es sich meist um
Unix-Server oder
Novell-Server mit dem Mail-Gateway Mercury. Hinweise zur
Konfiguration
von POP-Clients finden Sie weiter unten.
Was
ist MIME ?
MIME bedeutet
Multipurpose Internet Mail Extensions und ist ein Mechanismus zur
Spezifikation
und Beschreibung des Formats von Internet-Nachrichten, die über
SMTP übertragen
werden. Damit können sowohl 8-Bit-ASCII-Nachrichten, wie auch Attachments,
Bilder, Video- und Audio-Sequenzen übermittelt werden. Voraussetzung
dabei ist natürlich,
daß beide beteiligten Endsysteme sowohl MIME unterstützen, als
auch über
die erforderlichen Aufzeichnungs- und Weidergabeeinrichtungen verfügen.
MIME-Nachrichen
sind daran zu erkennen, daß sie im Header die Zeile
MIME-Version:
1.0 enthalten.
Was
ist der Mail-Header ?
Der Mail-Header
umfaßt alle Zeilen der Mail vom Beginn bis zur ersten Leerzeile.
Dazu gehören
:
Date:
From:
To:
Cc:
Subject:
und evtl. weitere
Zeilen, die den Inhalt der Mail und Bezüge, wie Weiterleitung,
Beantwortung,
usw... beschreiben. Im Mail-Header ist nur 7-Bit-ASCII-Text zulässig,
auch in Kommentaren.
Es dürfen insbesondere also keine nationalen Sonderzeichen
(Umlaute und
ß) in den Namen des Absenders und Empfängers vorkommen. Darüber
hinaus fügt
jeder SMTP-Server einen sogenannten timestamp in den Header ein, über
den der Laufweg
der Mail verfolgt werden kann. Diese Zeilen werden von den meisten Endsystemen
normalerweise nicht angezeigt, können aber bei Bedarf durch eine Option
(z.B. Full Header
oder Show All Headers) zur Anzeige gebracht werden.
Was
ist der Mail-Body ?
Der Mail-Body
umfaßt alle Zeilen der Mail nach der ersten Leerzeile bis zum Ende.
Das ist im Normalfall
ein 7-Bit-ASCII-Text, kann aber auch ein komplettes Dokument
im MIME-Format
sein.
Wie
lang darf eine Mail sein ?
Eine Mail darf
so lang sein, wie das empfangende System und alle dazwischenliegenden SMTP-Server
bereit sind, sie anzunehmen. Es gibt da keine starren Grenzen. Bei ESMTP
kann eine Maximallänge
konfiguriert werden, die im Predialog ausgetauscht wird, so daß
der Transfer
bei zu langer Mail gar nicht erst anläuft. Bei SMTP und wenn bei ESMTP
keine Beschränkung konfiguriert ist wird notfalls so lange übertragen,
bis das Filesystem voll ist.
Auf dem zentralen
Mailhost und Bonsai sind keine Längenbegrenzungen eingestellt,
während
auf den von uns betreuten Novell-Servern eine Einschränkung auf 10
megaByte konfiguriert ist. Wenn aber Probleme beobachtet werden, kann sich
das ändern. Diese Einstellung liegt im Ermessen des jeweiligen Systemverantwortlichen
und kann stark
differieren.
Es sind Beschränkungen auf weniger als 1 megaByte beobachtet worden,
aber auch bei
ESMTP ist die Voreinstellung i.A. keine Beschränkung, so daßohne
aktiven Eingriff des Systemverantwortlichen die gleiche Situation wie bei
SMTP vorliegt.
Was
ist ein Mail-Gateway ?
Ein Gateway ist
eine Einrichtung, die zwischen verschiedenen Protokollwelten vermittelt.
Ein Mail-Gateway
vermittelt Nachrichten zwischen verschiedenen Mail-Protokollen, z.B. zwischen
dem SMTP im Internet und X.400 in der OSI-Welt oder Bürokommunikations-
systemen.
Ein besonderes
Problem besteht hier, wenn der Mail-Body nicht nur aus 7-Bit-ASCII-Text
besteht, sondern Attachments vorhanden sind oder ein komplettes Dokument
im
MIME-Format vorliegt.
So ist die Normung der Abbildung von MIME-Datentypen auf entsprechende
X.400-Datentypen noch nicht abgeschlossen, so daß hier lediglich
erste
Ansätze
für ein MIME-fähiges SMTP-X.400-Gateway existieren. Für
das an der
FernUniversität
im Novell-LAN eingesetzte PegasusMail existiert mit Mercury ein
Mail-Gateway
zum Internet, das sowohl Attachments als auch MIME unterstützt.
Was
ist eine Mailing-Liste ?
Eine Mailing-Liste
ist ein Verteiler für EMail. Die Adressierung erfolgt genau so, wie
bei allen übrigen
Mail-Adressen. Die Mail wird an alle Mitglieder der Liste verteilt.
Um Mitglied einer
Liste zu werden gibt es verschiedene Verfahren, die von der Art
abhängen,
wo und wie die Liste betrieben wird. Vor allem bei überregionalen
Listen
mit vielen Abonnenten
gibt es formalisierte und automatisierte Verfahren, z.B.
LISTSERV, MAJORDOMO.
Hier ist bei der Information über die Liste das Subscript-
ionsverfahren
mit angegeben. Bei den übrigen Listen gibt es normalerweise eine
Adresse der Form
<Listennname>-request, an die Anträge auf Eintragung oder
Löschung
formlos zu senden sind. Die für Mitglieder der FernUni zentral betriebenen
Listen basieren
auf diesem Verfahren.
In
der eingehenden Mail sind die Umlaute unlesbar
Eventuell hat
der Absender entgegen dem SMTP-Standard Umlaute verwendet,
bei denen dann
von einem protokollkonformen SMTP-Server das führende Bit
ausgeknipst worden
ist, oder das führende Bit ist angekommen, aber der Absender
verwendet eine
andere ASCII-Kodetabelle als Sie. Möglicherweise hat der Absender
aber auch eine
Mail im MIME-Format abgesandt und Ihre Mail-Software ist nicht
MIME-fähig.
MIME-Nachrichen sind daran zu erkennen, daß sie im Header die Zeile
MIME-Version: 1.0 enthalten.
Die
eingehende Mail ist unlesbar
Möglicherweise
hat der Absender Attachments beigefügt, die nach einem hersteller-
spezifischen
Verfahren in die Mail eingebunden sind, die nur mit der Software
desselben Herstellers
empfangen werden können, oder es wird von RFC 1049
Content-type
header field for Internet messages Gebrauch gemacht, einem Vorläufer
von MIME, der
sich aber nie durchgesetzt hat. Wenn Ihre Software MIME-fähig ist,
bitten Sie den
Absender, Ihnen das Dokument im MIME-Format zu senden.
Anderenfalls
bleibt nur die Möglichkeit, die beigefügten Dokumente manuell
in die
Mail einzubetten.
Falls es sich dabei um 8-Bit-ASCII-Code handelt, sind diese vorher
z.B. mit UUENCODE
zu kodieren und nach der Übertragung mit UUDECODE in den Originalzustand
zurückzusetzen.
Ich
kann die Attachments nicht finden
Wenn Sie eine
Mail erhalten, in der Attachments (Anlagen) angekündigt werden, diese
aber nicht zu
finden sind, fragen Sie den Absender, wie mit Attachments verfahren wird,
wenn die Mail
ins Internet geht. Möglicherweise werden Attachments von dem
Mail-Gateway
zum Internet nicht verarbeitet. So verwendet z.B. NetscapeMail für
Attachments grundsätzlich
MIME, während bei PegasusMail die Wahlmöglichkeit
zwischen MIME
und der Versendung der Attachments als jeweils separate Mail besteht,
wobei für
8-Bit-ASCII-Code automatisch eine Kodierung mit UUENCODEerfolgt, die von
PegasusMail bei eingehender Mail auch erkannt und rückgängig
gemacht wird. In
letzterem Fall
können die einzelnen Mails je nach Größe derAttachments
und Leitungs-
kapazität
zwischen Sender und Empfänger mit erheblichem zeitlichem Abstand eintreffen.
Wenn beide Endsysteme
im Internet und MIME-fähig sind oder über MIME-fähige
Gateways mit
dem Internet verbunden sind, sollten Sie für die Attachments MIME
verwenden. Anderenfalls
bleibt nur die Möglichkeit, die beigefügten Dokumente
manuell in die
Mail einzubetten. Falls es sich dabei um 8-Bit-ASCII-Code handelt,
sind diese vorher
z.B. mit UUENCODE zu kodieren und nach der Übertragung mit
UUDECODE in den
Originalzustand zurückzusetzen.
Wird
keine Mail von Firmen entgegengenommen ?
Es ist das Gerücht
aufgetaucht, daß die FernUniversität keine Mail von Firmen
entgegennimmt.
Das ist ebenso haltlos wie absurd. Richtig ist, daß wir zum Schutz
vor Werbemail
auf Beschluß der Kommission für das Universitätsrechenzentrum
keine Mail von
Rechnern annehmen, deren Internet-Adresse nicht in der Datenbank
über die
Rechner im Internet, dem Domain Name System (DNS), verzeichnet ist. Von
diesen Rechnern
kennen wir wegen des fehlenden Eintrags nichts als die Internet-
Adresse, eine
Folge von 32 Bits, gruppiert in 4 Oktetten. Daraus ist nicht zu entnehmen,
wer sich hinter
diesem Rechner verbirgt, eine Firma, eine Universität, . . . , oder
ein Hacker.
Der absendende
Rechner erhält beim Verbindungsaufbauwunsch die Fehlermeldung
421 ilex.FernUni-Hagen.de:
PP cannot resolve your address: 'aaa.bbb.ccc.hhh'
Dabei ist 'aaa.bbb.ccc.hhh'
die nicht registrierte Internetadresse des Absenderechners.
Es ist dann Sache
des Adminstrators dieses Rechners, das System der Internet-
Öffentlichkeit
bekanntzumachen und damit als gleichberechtigter Partner an der
offenen Kommunikation
im Internet teilzunehmen. Wenn das aus Sicherheitser-
wägungen
nicht gewünscht ist, kann die Mail über den (korrekt konfigurierten)
Mailhost der
jeweiligen Einrichtung ins Internet gesandt werden.
Wie
kann ich eine Mail aus meiner Mailbox löschen ?
Frage:
Würden Sie
bitte die sich zur Zeit in meinem Posteingang befindlichen Mails löschen.
Insbesondere betrifft dies die Mail mit einem Anhang von ca. 2MB, die mein
Postfach
blockiert und
sich auch innerhalb von 20 Minuten nicht vom Server laden läßt.
Antwort:
Viele POP-Clients
gestatten es, eine Maximallänge für die zu ladende Mail zu konfi-
gurieren. Darüber
hinaus gestatten es einige POP-Clients, zunächst nur eine Übersicht
über die
eingegangene Mail mit Längenangabe und evtl. dem Header oder zusätzlich
dem Anfang des
Body zu übertragen und die vollständige Mail nur bei Bedarf zu
holen.
Wenn Ihr POP-Client
über diese Funktionalität nicht verfügt, können Sie
das manuell
über ein
Telnet auf den Port 110 des POP-Servers erledigen. Z.B. telnet bonsai 110
Hier können
Sie eine Übersicht über die eingegangene Mail mit Längenangabe
erhalten,
den Header und
evtl. auch den Anfang des Body für eine Mail anlisten lassen und Mails
selektiv aus
Ihrer Mailbox löschen. Eine Kurzübersicht und ausführliche
Beschreibung
der zur Verfügung
sehenden Kommandos finden Sie auf unserem ftp-Server ftp.FernUni-Hagen.de
im Verzeichnis pub/faqs unter den Namen pop3.sum bzw. pop3.txt.
Wie
kann ich meine Mail an eine andere Adresse weiterleiten ?
Eine Weiterleitung
von Mail kann benutzerseitig sowohl unter Unix als auch mit
PegasusMail realisiert
werden (~/.forward bzw. Advanced Features). Unter Unix wird
dazu ein File
"~/.forward" im Home-Verzeichnis mit allgemeinem Read-Zugriff angelegt,
in den die Adresse
eingetragen
wird. Es können auch mehrere Adressen durch Komma
getrennt angegeben
werden; dann wird die eingehende Mail an diese Adressen weiter-
geleitet. Weitere
Informationen erhalten Sie mit "man forward". Die Advanced Features
unter PegasusMail
werden auf Antrag vom zuständigen Novell-Administrator freige-
schaltet. In
beiden Fällen ist aber Vorsicht geboten und die eingetragenen Adressen
eingehend zu
kontrollieren. So ist sicherzustellen, daß unter der Zieladresse
der Weiter-
leitung keine
Weiterleitung erfolgt, die möglicherweise über Umwege auf Ihre
Adresse
verweist. Und
tragen Sie bitte nur gültige Mail-Adressen ein, sonst schimpft der
Postmaster ;-)
Wie
kann ich Mail auf einem Unix-Host über PPP bearbeiten ?
Wenn ein Unix-Host
über Telefonleitung und PPP mit dem FUNet verbunden wird, kann
nicht mit dem
lokalen SMTP-Server gearbeitet werden, weil die Internetadresse beim
Zugang dynamisch
vergeben wird, der Server nicht permanent erreichbar ist und zudem
die generierten
Absenderadressen i.A. nicht reply-fähig sind. Hier ist ein Mail-Client
einzusetzen,
der das POP-Protokoll unterstützt, z.B. Netscape.
Wie
kann ich Mail an X.400-Adressen senden ?
RFC-Adressen im
Internet und X.400-Adressen haben eine unterschiedliche Syntax.
Während
bei der Attributschreibweise im X.400 die Reihenfolge der Adressbestandteile
gleichgültig ist, ist diese bei der linearen Schreibweise im Internet
von Bedeutung. Die
Adressen lauten
z.B.:
Internet: <Vorname>.<Nachname>@FernUni-Hagen.d400-gw.de
X.400: G=<Vorname>;
S=<Nachname>; P=FernUni-Hagen; A=d400-gw; C=de
Die Konvertierung
der beiden Adressformen erfordert Kenntnisse über die Struktur
des Adressraums.
Auf dem Server bonsai des URZ steht hierfür eine Prozedur zur
Verfügung,
bei der wahlweise die X.400- oder RFC-Schreibwiese eingegeben werden
kann. Der Aufruf
erfolgt (wenn /usr/local/bin im Pfad ist) über cvrfc
Wer keinen Account
auf bonsai hat, kann auf einen entsprechenden Dienst des
DFN-Vereins zurückgreifen
(login: adressen).
Warum
erhält der Absender keine Lesebestätigung von mir ?
Frage :
Jemand (aus der
lokalen Verwaltung), der mir eine E-Mail mit der Headerzeile
X-Confirm-Reading-To:
geschickt hatte,
wundert sich, dass er keine entsprechende Bestaetigung erhalten
hat, obwohl ich
seine E-Mail gelesen habe. Ich wundere mich nun, wie man so eine X-Confirm-Reading-To
Headerzeile erzeugt und warum der Sender keine Rueckmel-
dung erhielt.
Wo kann ich darueber etwas nachlesen?
Antwort :
Nachlesen können
Sie das im RFC822. Die Headerelemente, die mit "X" beginnen, wie
die obige, sind
im RFC822 nicht definiert und damit kein Standard. Auf diese Weise
kann sich jeder
Hersteller von Mail-Software Erweiterungen zum Standard schaffen,
die nur bei Verwendung
seines Produktes unterstützt werden. Hier handelt es sich um
eine Eigenart
von Pegasus. Eine Lesebestätigung wird nur versandt, wenn auch der
Empfänger
Pegasus verwendet und das Versenden von Lesebestätigungen nicht
verboten hat.
Besonderheiten
an der FernUniversität:
Wie
lautet meine Mail-Adresse ?
Um Mail austauschen
zu können, benötigen Sie einen Account auf einem Rechner,
auf dem ein SMTP-Server
läuft; das ist in der Regel ein UNIX- oder Novell-Server.
Damit haben Sie
eine systembezogene EMail-Adresse, über die Sie Mail austauschen
können.
Die systembezogene EMail-Adresse lautet im Fall des Rechners bonsai
grundsätzlich
:
bei studentischen
Accounts "q1234567@bonsai.FernUni-Hagen.de",
wobei "1234567"
durch Ihre Matrikelnummer zu ersetzen ist,
oder bei sonstigen
Accounts "<nachname>@bonsai.FernUni-Hagen.de",
oder allgemein
"<account>@<host>.<domain>".
Einen studentischen
Account können Sie recht einfach beantragen.
Diese Adressen
sind international adressierbar und sollten bei allen lokalen
Konfigurationen
(News-, Mail- oder POP-Clients) auch in dieser Form als
Absenderadresse
konfiguriert werden.
Um nach außen
ein einheitliches Erscheinungsbild zu liefern und bei Systemwech-
seln keine Änderung
in der externen EMail-Adresse zu haben, sind an der
FernUniversität
neben den systembezogenen EMail-Adressen logische,
systemunabhängige
EMail-Adressen eingeführt worden, wobei die Adressum-
setzung auf dem
zentralen Mailhost erfolgt.
Wenn eine systemunabhängige
EMail-Adresse der Form
<Vorname>.<Nachname>@FernUni-Hagen.de
gewünscht
wird, ist dazu eine entsprechende Anforderung zu stellen, z.B. durch
Ausfüllen
dieses Formulars. Unter Mail-Adresse ist dabei Ihre systembezogene
EMail-Adresse
in der Form "<account>@<host>" einzusetzen. Die Angabe der
Domain kann entfallen,
weil nur Adressen aus der Domain "FernUni-Hagen.de"
unterstützt
werden können.
In diesem Fall
sind Sie auch direkt aus der X.400-Mailwelt erreichbar. Die Adresse lautet:
G=<Vorname>;
S=<Nachname>; P=FernUni-Hagen; A=d400-gw; C=de
Wenn das geschehen
ist, wird die Eintragung per EMail bekanntgegeben und bei
ausgehender Mail
die systemabhängige Absenderadresse der Form
<account>@<host>.FernUni-Hagen.de
umgesetzt in die
systemunabhängige der Form
<Vorname>.<Nachname>@FernUni-Hagen.de
An diese Adresse
eingehende Mail wird entsprechend weitergeleitet.
Bei News-Clients
kann dann die untere Form als Absenderadresse konfiguriert werden.
Das darf aber
auf keinen Fall vor der Benachrichtigung über die erfolgte Eintragung
geschehen. Bei
Mail- und POP-Clients ist eine Änderung nicht erforderlich wenn Sie
im
Netz der FernUniversität
beheimatet sind oder den Zugang zum Internet über die
FernUniversität
erhalten, weil die Umsetzung vom zentralen Mailhost vorgenommen
wird und damit
nur noch die untere Form nach außen gelangt. Wenn Sie den Zugang
zum Internet
über eine andere Einrichtung oder über einen kommerziellen Provider
erhalten und
damit Mail über dessen Mailhost absenden, ist wie bei News-Clients
die
untere Form als
Absenderadresse zu konfigurieren.
Bei Wünschen,
die über das o.a. Formular nicht abgedeckt werden, z.B. bei der
Erfordernis von
Alias-Namen, wenden Sie sich formlos an die Mail-Adressen-Verwaltung@FernUni-Hagen.de.
Wie
kann ich einen Mail-Account erhalten ?
Studentinnen und
Studenten können interaktiv einen Account beantragen:
telnet bonsai.FernUni-Hagen.de
Trying 132.176.114.21
...
Connected to
bonsai.fernuni-hagen.de.
Escape character
is '^]'.
UNIX(r) System
V Release 4.0 (bonsai)
login: sesam
SESam
- Studenten-Eingangs-Service (am URZ)
Vor
allen weiteren Aktionen sollten Sie die Informationen
gelesen
haben, die Sie mit der Eingabe vonianwaehlen.
i
- InfosInformationen zu SESam
..............................................................
Achtung:
Aenderungen im Verfahren!!!
Bitte
nicht erschrecken, wenn nach Eingabe vonuerst
Erklaerungen
erscheinen, die Siel e s e nsollten!
u
- uidservBeantragung von Nutzungsberechtigungen
..............................................................
sh
- shellAenderung der login shell
(nur
fuer "Eingeweihte")
(w-weiter, x-zurueck,
xx-raus oder Option aus dem Text) ==>
Sämtliche
Informationen und Hilfestellungen erhalten Sie online bei SESam. Wenn
Sie es gleich
ausprobieren möchten, dann klicken Sie hier.
Ich
erhalte keine Antwort auf meine Mails. Warum ?
Wenn Sie auf die
von Ihnen abgesandt Mail grundsätzlich keine Antwort erhalten, kann
das daran liegen,
daß Sie Ihre Absender-Adresse nicht korrekt konfiguriert haben. Dann
ist Ihre Mail
nicht Reply-fähig und die Empfänger haben keine Möglichkeit,
Ihnen zu antworten.
Um zu testen,
ob Ihre Absender-Adresse richtig konfiguriert ist, senden Sie eine Mail
an echo@FernUni-Hagen.de.
Sie erhalten dann postwendend eine Antwort an die Absender-Adresse zugestellt
- im FUNet normalerweise innerhalb weniger Minuten.
Sollten Sie keine
Antwort erhalten, dann ist die von Ihnen konfigurierte Absender-
Adresse nicht
korrekt. Überprüfen Sie Ihre Angaben unter Beachtung der diesbezüg-
lichen Anleitung
in dieser FAQ.
Sie können
auch eine Mail an Ihre eigene Mail-Adresse senden und beim Eingang die
Absender-Adresse analysieren. Konfigurieren Sie Ihr Mail-Programm dazu
so, daß alle Header-Zeilen angezeigt werden (Full Header, Show all
Header, . . .).Wenn auch das
nicht hilft,
dann senden Sie eine Mail an beratung@FernUni-Hagen.de und rufen in
der nächsten
Sprechzeit dort an und erkundigen sich nach dem Eingang Ihrer Mail.
Dort wird Ihnen
dann geholfen.
Warum
kann ich von meinem neu eingerichteten Account nicht mailen ?
Wenn ein Account
neu eingerichtet wird, muß dieser zunächst dem Mailhost bekannt
gemacht werden,
bevor Mail empfangen und gesendet werden kann - sonst gibt's die Fehlermeldung
"unknown user". Im Fall von Bonsai passiert das normalerweise
automatisch innerhalb
einer halben Stunde nach der Freischaltung unter "sesam" -
bei anderen Rechnern
via Telnet auf Bonsai mit dem freien Login-Account "mailbox".
Alternativ dazu
ist die empfohlene Eintragung eines zentralen Namenseintrags. Leider
bleibt die Prozedur
auf dem Mailhost in seltenen Fällen beim nslookup hängen, so
daß ein
manueller Eingriff erforderlich ist. Das dauert dann außerhalb der
regulären
Dienstzeit mindestens
bis zum nächsten Dienstbeginn :-( Häufig sind aber auch
(Tipp-)Fehler
in der Absenderadresse der Grund für die Fehlermeldung. Etwa:
q1234567@FernUni-Hagen.de
statt
q1234567@bonsai.fernuni-hagen.de
oder Vorname.Nachname@bonsai.fernuni-hagen.de
statt
Vorname.Nachname@FernUni-Hagen.de
Wie
erhalte ich Mail-Adressen von Angehörigen der FernUni ?
Die an der FernUniversität
registrierten Mailadresssen sind auf dem WWW-Server
des URZ: www.FernUni-Hagen.de
von der Home-Page der FernUni unter Allgmeine
Services / Mailbuch
erreichbar, oder klicken Sie hier.
Zusätzlich
sind Anfragen per Mail an
fu-who@FernUni-Hagen.de
möglich,
die im Subject oder Mailbody den Eintrag
mail-info <Suchbegriff>
enthalten und
sonst nichts, auch keinen Signature-File. Als Antwort erhalten Sie eine
Mail mit allen
Mailadressen, die im Namen, Vornamen oder einem Aliasnamen den
<Suchbegriff>
enthalten. Die Aliasnamen werden in der Antwort aber nicht aufgeführt.
Nützlich
ist die Suche nach Aliasnamen besonders, weil nach einer Namensänderung
durch Heirat
die Mailadresse mit dem Geburtsnamen als Alias eingetragen wird und
damit die Suche
nach dem Geburtsnamen die aktuelle Mailadresse geliefert. Die
Schreibweise
in Groß-/Kleinschrift ist hier (wie in Mailadressen allgemein) irrelevant,
im Gegesatz zu
der Abfrage im WWW.
Welche
Mailing-Listen gibt es an der FernUni ?
Die an der FernUniversität
zentral betriebenen Mailing-Listen sind auf dem
WWW-Server des
URZ: www.FernUni-Hagen.de
von der Home-Page
der FernUni unter Allgmeine Services / Mailbuch erreichbar, oder
klicken Sie hier.
Zusätzlich
sind Anfragen per Mail an
fu-who@FernUni-Hagen.de
möglich,
die im Subject oder Mailbody den Eintrag
list-info <Suchbegriff>
enthalten und
sonst nichts, auch keinen Signature-File. Dabei ist <Suchbegriff>
entweder all
oder der Name der Liste. Als Antwort erhalten Sie im ersten Fall eine
Mail mit einer
Liste aller zentral betriebenen Mailing-Listen und im zweiten Fall eine
Liste aller Mitglieder
der gewünschten Liste. Die Schreibweise in Groß-/Kleinschrift
ist hier (wie
in Mailadressen allgemein) irrelevant, im Gegesatz zu der Abfrage im WWW.
Anforderungen
auf Eintragung oder Löschung senden Sie bitte an <Listenname>-request,
also z.B. bei
der Liste
ak-unix@FernUni-Hagen.de
an
ak-unix-request@FernUni-Hagen.de
Konfiguration
von POP-Clients:
Wie
heißt der Mailhost meines Providers ?
Eine (unvollständige)
Liste der Mailhosts von Providern finden Sie hier. Hinweise zur Erweiterung
der Liste senden Sie bitte an Thomas.Feuerstack@FernUni-Hagen.de.
Wie
konfiguriere ich meinen POP3-Client ?
Ein POP-Client
dient zur Mail-Bearbeitung auf einem Rechner im Internet, auf dem
kein SMTP -Server
läuft. Er verwendet für den Empfang und Versand der Nachrichten
unterschiedliche Protokolle, nämlich POP3 für den Nachrichtenempfang
und SMTP
für den
Nachrichtenversand. Der Benutzer eines POP-Client benötigt einen login-
account auf dem
POP-Server. Diese Daten müssen auf dem POP-Client konfiguriert
werden. Außerdem
muß für den POP-Client ein DNS-Eintrag existieren, weil der
SMTP-Server nur
Nachrichten von registrierten Rechnern annimmt, um eine Rück-
verfolgung zu
ermöglichen. Bei Einwahl über unsere Access-Server ist das gegeben,
weil die IP-Adressen
dabei dynamisch vergeben werden und entsprechende
DNS-Einträge
für diese Adressen existieren.
©
2001 Jochen Wolf